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Entwicklung eines interaktiven, immersiven Showrooms, der Smart Home in einer virtuellen Welt erlebbar macht.

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“If I have to explain VR in a simple way, I would describe it to be an interactive fantasy world where everything is possible.“ (Jarle Fink Kondrup)

Oft fehlt es Endkunden an Vorstellungskraft, für was man Smart Home einsetzen kann, wie es sich anfühlt und welchen Mehrwert es bietet. Aktuell besteht die Herausforderung für Anbieter das Nutzungserlebnis Smart Home zu kommunizieren. Bislang werden Mehrwerte eher abstrakt und teilweise Intransparent für Endkunden dargestellt. Damit es zur Kaufentscheidung kommt, wäre es hilfreich das Erlebnis von Smart Home schon im Vorfeld besser zu vermitteln. Ein virtueller Showroom soll ein interaktives und immersives Smart Home Erlebnis schaffen, indem er mittels eines Audio-Guides durch eine Wohnung leitet, in der verschiedenen Szenarien abgebildet werden. Die Anwendung wurde von Jasmin Kirchhübel im Rahmen ihrer Master-Projektarbeit im Studiengang Human-Computer-Inetraction an der Universität Siegen gemeinsam mit Nutzern aus dem Living Lab in Siegen basierend auf dem Prozess des Design Thinkings iterativ entwickelt. Smart Home VR erlaubt den Einsatz beim Endkunden Zuhause, kann unterstützend in der B2B-Beratung oder auf Messen und Events eingesetzt werden.

Die Anwendung ist über die App REFLEKT 360 (Download im App Store und Google Play Store) frei nutzbar. Im Menü nach rechts klicken und Smart Home Showroom auswählen.

Ergebnisse aus 3 Jahren Forschung & Entwicklung kompakt zusammengefasst.

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Besucher unserer Projektabschlussveranstaltung am 6. September in Berlin konnten sich bereits an der druckfrischen Version unseres Forschungsberichts erfreuen. Auf 35 Seiten haben wir die Ergebnisse der letzten drei Jahre gemeinsamer Forschung und Entwicklung zu Usability und User Experience im Smart Home zusammengetragen. Wir liefern Einblicke in die aktuelle Situation im Markt und beleuchten diese sowohl aus Anbieter- als auch als Endkunden-Perspektive. Zu unserem im Projekt angewendeten Living Lab Ansatz beschreiben wir das Vorgehen im akademischen Kontext als auch wie sich ein KMU die Methodik und Infrastruktur für die Entwicklung mit Nutzern zu nutze machen kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in den im Projekt entwickelten Konzepten für eine neue Smart Home Experience sowie die aus dem Projekt entstandene Initiative des habitat-Netzwerkes, das spezielle Services für kleine und mittlere Unternehmen im Smart Home Markt entwickelt hat und diese auch mit Projektende fortlaufend anbieten möchte.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Download SmartLive Forschunsgbericht

Tolle Diskussionen, viele interessante und spannende Beiträge rund um das Thema Smart Home und vor allem mit unseren Projektpartnern – unsere Veranstaltung zum Ende des SmartLive-Projektes im Bosch Communication Center in Berlin war ein runder und für uns perfekter Abschluss.

Nach drei Jahren Forschung mit Endnutzern haben wir unsere Ergebnisse am Mittwoch, den 6. September, gemeinsam mit der ASEW vor rund 50 Gästen vorgestellt. Im Rahmen unseres durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekts konnten wir Herausforderungen im Umgang mit Smart Home identifizieren und konnten mithilfe unserer Endnutzer-Testhaushalte Smart Home-Lösungen entwickeln.

Nach einer allgemeinen Einführung und Begrüßung durch Prof. Dr. Volker Wulf von der Universität Siegen hielt Thorsten Franckenpohl von Noto einen Vortrag zum Thema „Tamed technology – Gestaltungsstrategien für das Leben mit smarten Produkten“.

Anschließend konnten sich auch einige unserer Living Lab Testhaushalte einbringen: Bei der Podiumsdiskussion unter dem Motto „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, mein Smart Home zu lieben“ kamen neben zwei teilnehmenden Haushalten auch Corinna Ogonowski von der Universität Siegen, Ralf Tschiersch von devolo sowie Jens Läkamp von the peak lab. zu Wort. Es entwickelte sich eine interessante und vielfältige Diskussion zur Aneignung, den Mehrwerten, aber auch bestehenden Problemen im Smart Home-Markt.

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Ein Problem im Smart Home ist besonders die Konfiguration und Installation der Geräte im eigenen Zuhause. Für diese Herausforderung haben wir das Konzept Shop & Play entwickelt, das mit Testhaushalten in Oldenburg erforscht und entwickelt wurde. Online lässt sich das Smart Home System anhand der eigenen Bedürfnisse und Routinen zusammenstellen, sodass sofort die passenden Komponenten ausgewählt und konfiguriert werden. Kommt das System zum Endnutzer nach Hause, muss er die Sensoren nur noch anschließen und kann das eigene Smart Home-Erlebnis sofort genießen. Philippe Hennes von the peak lab. führte in dieses Thema ein und beschrieb das Konzept und die Forschung an Shop & Play.

Eine weitere Herausforderung ist die Datenvisualisierung von Smart Home-Informationen. Auch dieses Problem haben wir neu überdacht und an der Universität Siegen gemeinsam mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg open.DASH als individualisierbares Dashboard-Tool entwickelt. Es ermöglicht dem Nutzer die Informationen nach den eigenen Interessen und Präferenzen zu sortieren und darüber hinaus eigene Reports und Visualisierungen anzulegen. Wie die Testhaushalte in Siegen dieses Tool während des Forschungszeitraums nutzten und wie die Entwicklung stattgefunden hat, erläuterte Nico Castelli von der Universität Siegen während des Abschlussevents.

Auch das breit gefasste Thema der Sprachsteuerung kam während der Veranstaltung in Berlin nicht zu kurz. Elske Ludewig von eresult analysierte in ihrem Vortrag „Alexa, mach mein Leben einfacher!“, wie Sprachassistenten im Alltag von Nutzern eingesetzt werden. Sie präsentierte damit die Ergebnisse einer Interviewstudie.

Zum Schluss gingen wir genauer auf die Herausforderung „Smart Home gemeinsam gestalten“ ein. Dazu konnte Corinna Ogonowski von der Universität Siegen das habitat Netzwerk vorstellen, das Smart Home Akteure zusammenbringt, berät und speziell angepasste Smart Home-Services anbietet. Das Netzwerk ist ein weiteres zentrales Ergebnis unseres Projekts und soll auch mit Projektende fortgeführt werden. Hierfür wird das habitat Netzwerk mit der SmartHome Initiative Deutschland e.V. zusammenarbeiten und sich aktiv mit den Projektergebnissen in das derzeit größte Smart Home-Netzwerk in Deutschland einbringen.

Praxisfälle im Smart Home Markt wurden von Kai Wacholder (Städtische Werke Kassel) präsentiert: Wie kann Schimmel durch ein intelligentes Smart Home-System vermieden werden? Gestaltungskonzepte und Ideen, sowie die Umsetzung wurden als Anwendungsfall analysiert und vorgestellt.
Einen anderen Bereich, in dem Smart Home helfen kann, die Kommunikation zu verbessern, stellte Felix Rohde von Data Real Estate vor: Wie könnte es als Mieter einfacher werden, mit Hausverwaltung und Vermietung zu reden? Wie können Probleme zeitnah weitergegeben und gelöst werden? Wie kann insgesamt die Kommunikation zwischen den drei Parteien simplifiziert werden? Dazu möchte Data Real Estate eine Plattform für Vermieter, Mieter und Dienstleister entwickeln.

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Neben den Vorträgen und Diskussionen hatten die Besucher in den Pausen ebenfalls die Möglichkeit an unseren Demoständen, die im Projekt entwickelten Konzepte zu testen, um so direkt erste Erfahrungen einer neuen Smart Home Experience zu sammeln.
An insgesamt sechs Ständen konnte man sich das Shop & Play Konzept von the peak lab. und Bosch Software Innovations, die Demo von open.DASH (Universität Siegen und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und die von devolo entwickelte Steuerbox, die die Brücke zwischen Smart Home und Smart Grid schlagen soll, anschauen. Am habitat Stand erhielt man Beratung zu Smart Home-Services, wie man gezielt Nutzer in den Entwicklungsprozess integrieren kann, um so die User Experience von Produkten zu steigern.
Zwei weitere Demos fokussierten das Smart Home-Erlebnis im Bereich Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Jasmin Kirchhübel von der Universität Siegen stellte die von ihr entwickelte Smart Home Experience als VR-Anwendungen in der App REFLEKT 360 vor. Android als auch iOS-Nutzer können sich die App herunterladen und testen. Sie soll vor allem Smart Home-Interessierten helfen, ein besseres Verständnis über den Einsatz und den Mehrwert von Smart Home zu erhalten. Zum Thema AR stellte Fabian Pursche von Bosch Software Innovations eine Mixed-Reality-Demo vor, bei der unter anderem die HoloLens zum Einsatz kam.

Es war ein toller Tag mit vielen, interessierten Gästen rund um das Thema Smart Home! Danke an alle, die dabei waren! Wir freuen uns auf das nächste spannende Projekt mit interessanten Forschungsthemen und -ergebnissen.

Ausführlichere Informationen zu unseren Projektergebnissen finden sich in unserem Forschungsbericht (Download).

Einblicke in 3 Jahre Forschung: Diskussionen, Demos und gemeinsamer Austausch

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Smart Home hat das Potenzial, zu einem der wichtigsten Eckpfeiler der vernetzten IT-Welt von morgen zu werden. Deshalb hat sich das Forschungsprojekt SmartLive in den letzten drei Jahren dem Thema aus nutzerzentrierter Perspektive gewidmet. Gemeinsam mit Unternehmen und Nutzern wurden dabei verschiedene Konzepte und Ansätzen entwickelt, um Smart Home-Produkte zielgruppengerechter zu gestalten.

Am 6. September findet in Berlin die Abschlussveranstaltungen des BMWi-geförderten Projekts statt, bei der es nicht nur um die Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung gehen, sondern auch die Frage diskutiert werden soll, wo zukünftig die Reise für Akteure im Smart Home Markt hingehen kann. Neben einem Impulsvortrag von Thorsten Frackenpohl (noto) zum Thema „Tamed techology – Gestaltungsstrategien für das Leben mit smarten Produkten“ soll vor allem mit Testhaushalten über deren Smart Home-Erfahrungen diskutiert sowie Ansätze aufgezeigt werden, die Smart Home neu erlebbar machen.

Die Veranstaltung richtet sich an Stadtwerke, Energieversorger, Architekten, Versicherungen, Wohnungsbau, Smart Home-Startups, Pflegebranche, Smart Home-Hersteller, Softwareanbieter, Smart Home-Anbieter, Usability/UX-Dienstleister und Industriedesigner. Interessierte können sich auf der Veranstaltungsseite verbindlich anmelden.

Veranstaltung:
06. September 2017, 11.00-17.00 Uhr
Bosch Communication Centre
Bismarckstr. 71, 10627 Berlin

Programm zum Download
Anfahrtsbeschreibung
 
 

habitat Netzwerkveranstaltung mit interessanten Diskussionen und Einblicken in die Entwicklung von Smart Home

Am vergangenen Mittwoch Abend fand in Oldenburg eine Veranstaltung des habitat Netzwerks für Smart Home Services statt. 20 Gäste, unter anderem aus den Bereichen Energiedienstleistungen, Gebäudemanagement, Immobilienwirtschaft sowie dem Handwerk, folgten der Einladung und diskutierten mit den Haushalten des Living Lab in Oldenburg und Partnern im Forschungsprojekt SmartLive unter dem Titel „Smart Home im Alltag – Nutzer berichten in Oldenburg“.

Bei einem Kaffee von Barista Achim Barghorn, der sein Kaffee Käthe als Location für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat, eröffnete Philippe Hennes von the peak lab. den Abend mit einen Impulsvortrag zum Thema „Use your users! Bessere Produktentwicklung durch aktive Nutzerbeteiligung“. Im Kern ging es um innovative Produktentwicklung durch die aktive Einbindung von Testhaushalten und deren direktem Feedback in den Entwicklungs- und Innovationsprozess. Im Anschluss berichteten die Haushalte des Living Lab Oldenburg über ihre Erfahrungen mit dem von the peak lab. und Bosch Software Innovations entwickelten Smart Home Shop & Play Ansatzes im direkten Vergleich zu anderer am Markt erhältlicher Plattformlösungen. In der Diskussionrunde war auch das Team des Living Lab Oldenburg vertreten. Philippe Hennes und Svenja Gussmann arbeiten gemeinsam mit den Haushalten in der Region an der Weiterentwicklung des Konzepts. Bei Shop & Play geht es um einen neuen Zugang Smart Home zu erleben. Über einen Web-Shop können Privathaushalte ihr Smart Home mit den dazugehörigen Komponenten und Szenarien auswählen. Die Kopplung und Konfiguration erfolgt vor Versand der Komponenten an den Nutzer, der nach Erhalt der Komponenten diese nur noch in den vorgesehenen Räumen anbringen und anschalten muss. Das Konzept kam beim Alltagstest in den sieben Haushalten sehr gut an, vor allem weil die aufwendige Konfigurationszeit gespart und man als Nutzer ein realistisches Plug’n’Play Erlebnis hat.

Beim anschließenden get-together führten die Teilnehmer die Diskussion zur Weiterentwicklung von Smart Home fort und tauschten angeregt Ihre Sichtweisen zum Thema aus. Begleitet wurde die Diskussion einem leckeren Fingerfood und Craftbeer.

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