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Call for Paper zum Thema „UUX Praxis in den Kontexten von morgen“

Zum vierten Mal findet auf der Mensch und Computer Konferenz in Aachen die Workshopreihe Usability für die betriebliche Praxis statt, die es zum Ziel hat Wissenschaftler und Praktiker zusammen zu bringen, um gemeinsam über Herausforderungen der Usability und User Experience (UUX) in der betrieblichen Praxis sowie neue entsprechende Ansätze in der Forschung zu diskutieren. Prof. Dr. Gunnar Stevens (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Corinna Ogonowski (Uni Siegen) sind in diesem Jahr Teil des Organisationskomitees.

Der Workshop steht unter dem Motto „UUX-Praxis in den Kontexten von Morgen“ und thematisiert die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 und Smarter Technologien in verschiedenen Anwendungsdomänen wie Smart Home, Smart Care, Smart Factory etc. Ziel ist es, Erfahrungen, Visionen und Herausforderungen zur UUX Praxis von Morgen kontrovers zu diskutieren und hierbei gleichermaßen Wissenschaftler wie Praktiker zu Wort kommen zu lassen. Hierbei sollen die grundsätzliche Rolle von UUX-Experten sowie die speziellen Herausforderungen und Paradigmen hinsichtlich der Gestaltung zukünftiger „smarter“ Arbeits- und Lebensbereiche diskutiert werden. Dabei gilt es zu prüfen, welche Gestaltungsziele wichtig sein sollen, welche theoretischen Modelle und welche Methoden der Analyse, Gestaltung und Evaluation benötigt werden, und schließlich wie demnach gute und human gestaltete automatisierte Systeme aussehen sollen.

Beitrage aus Wissenschaft und Praxis können noch bis zum 5. Juni 2016 eingereicht werden. Weiter Infos zum Call for Paper finden Sie hier .

 
 

was-ist-smarthome.de in der Kategorie „Beste studentische Leistung“ nominiert.

VSD
Der SmartHome Initiative Deutschland e.V. vergibt jährlich die SmartHome Deutschland Awards. In der Kategorie „Beste studentische Leistung“ ist in diesem Jahr unsere Smart Home Informationsplattform nominiert. Im Rahmen einer Master-Projektarbeit unserer HCI-Studentinnen Annika Placke und Xiaoyu Wang von der Universität Siegen ist die Website was-ist-smarthome.de entstanden. Empirische Studien innerhalb unserer Living Lab Haushalte haben gezeigt, dass Smart Home für viele zwar ein Begriff ist, aber wenn es darum geht sich für eine solche Lösung zu entscheiden, scheitert es oft am mangelnden Informationsangebot und der Aufklärung der Nutzer. Um diese Informationslücke zu schließen wurde im Projekt gemeinsam mit den Smart Home Nutzern aus Siegen ein virtueller Showroom entwickelt. Er richtet sich an Smart Home Einsteiger sowie Interessierte.
Welchen der ersten drei Plätze die Arbeit belegen wird, ist noch geheim. Nun heißt es Daumen drücken bis zum 24. Mai!
 
 

Diskussion und Demos beim Mittelstand-Digital-Kongress 2016 in Berlin

Am 2. und 3. März 2016 fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) der Mittelstand-Digital Kongress 2016 statt. Unter dem Motto „ Digitale Transformation – Strategien für den Mittelstand “ präsentierten sich die Projekte der drei Förderinitiativen Usability für den Mittelstand, eStandards und die Kompetenzzentren Mittelstand 4.0 im Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital. SmartLive war durch die Partner der Universität Siegen, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, ProSyst Software, the peak lab. und den Testhaushalt Martin Heuckmann aus Siegen vertreten.

Am Stand vor der Aula konnten sich die Besucher über aktuelle Arbeiten im Projekt informieren und Feedback zu den beiden Showcases Shop & Play und OpenDASH geben. Der Shop & Play Ansatz adressiert die aktuell noch vorherrschende Installations- und Konfigurationshürde bei Smart Home Systemen. Durch einen Online-Bestellprozess, der bedürfnis- und nicht mehr geräteorientiert ist, kann sich der Nutzer sein eigenes Smart Home System zusammenklicken und erhält es anschließend vorkonfiguriert mit ersten Regeln und Szenen nachhause geliefert. Das Herzstück eines jeden Smart Home ist immer noch die Zentrale. Auch hier wird durch ein neues Design die Technik in den Hintergrund gerückt. Sie versteckt sich in einem Alltagsgegenstand, der zum Beispiel als Aufbewahrungsort für Schlüssel genutzt werden kann.
Der zweite Showcase adressiert die Aufbereitung von Daten, die im Smart Home gesammelt werden. Auch hier besteht bei Nutzern ein Bedarf nach mehr Kontextinformationen und entsprechender Visualisierungen. Unsere Idee ist es, mit einem individuell konfigurierbaren Dashboard dem Nutzer einen transparenteren Zugang zu seinen Daten zu schaffen, um informierter Entscheidungen bezüglich seiner Haussteuerungen oder etablierten Verhaltensweisen zu treffen.

Parallel zum Demo-Stand fand im Eichensaal ab 16.30 Uhr die Themeninsel „Nutzungserlebnis Smart Home – Wie kann Produktentwicklung mit Endkunden aussehen?“ statt. Corinna Ogonowski von der Uni Siegen, Konstantin Kersten von ProSyst, Maximilian Seiffert von the peak lab. und unser Testhaushalt Martin Heuckmann erklärten, wie alle Akteure im Living Lab zusammen kommen und von den Erfahrungen jedes Einzelnen bei der Produktentwicklung lernen. Die daraus abgeleiteten Living Lab Dienstleistungen sollen vor allem kleinen und mittleren Unternehmen helfen, nachhaltig, innovativ und mit Beteiligung von Endkunden, zukünftige Lösungen zu entwickeln.

MD-Kongress2016 Demo-2

MD-Kongress2016 Talk

MD-Kongress2016_Talk2

MD-Kongress2016 Demo

Call for Paper: Neue Formen des Home Experience Design

im Rahmen unseres Forschungsprojekts organisieren wir die 4. Auflage des Magazins „Mittelstand-Digital WISSENSCHAFT TRIFFT PRAXIS“ mit dem Schwerpunkt Smart Home und Home Experience Design.

Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung hält seit mehreren Jahren Einzug in unseren Alltag und unser Zuhause. Im Magazin, das kleine und mittlere Unternehmen zum Zielpublikum hat, soll ein Querschnitt zu verschiedenen Themen der Innovationsentwicklung und Nutzungserlebnissen im Smart Home erstellt werden. Folgende Fragestellungen können dabei von Interesse sein: Vor welchen praktischen aber auch design-orientierten Herausforderungen stehen aktuell Unternehmen im Markt? Was bedeutet Intelligenz im Zuhause der Zukunft? Wie kann man Nutzer in Entwicklungsprozesse integrieren, das es auch für KMU attraktiv bleibt? Beiträge zu folgenden Themen sind erwünscht, aber nicht auf diese begrenzt:

Wohnen und Wohnwandel
Empirische Studien zur Wahrnehmung und Nutzung von Smart Home / Internet of Things
Innovationsentwicklung im Smart Home
Visualisierungsansätze (User Interface Design)
Software-Architekuren
Open Source Lösungen
Probleme, Herausforderungen und Chancen von IoT für Unternehmen im Markt

Wir rufen alle Interessierten aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung, Industrie und Beratung auf, sich am Call for Paper zu beteiligen. Es ist beabsichtigt, in dieser Ausgabe 8 bis 10 Beiträge zu versammeln. Basierend auf der Einreichung eines Titels und einer halbseitigen Zusammenfassungen bis zum 29. Februar 2016 (per Mail an corinna.ogonowski(at)uni-siegen.de) treffen die Gast-Editoren Corinna Ogonowski (Universität Siegen) und Gunnar Stevens (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) bis zum 7. März eine Auswahl. Anschließend folgt die Aufforderung zur Einreichung des Gesamtbeitrags bis zum 31. Mai 2016. Jeder Beitrag sollte 6 – 10 Seiten (Arial, 11pt) umfassen und in leicht verständlicher Form geschrieben sein. Das Heft soll im Sommer 2016 erscheinen und wird sowohl als Online- als auch Printexemplar aufgelegt.

Smart Home erleben!

Informieren und Ausprobieren im Showroom der Uni Siegen.

Der Arbeitskreis Innovative Technik unseres Projektpartners ASEW war gestern mit seinen Mitglieds-Stadtwerken zu Gast im Smart Home Showroom der Uni Siegen. Neben Informationen zur aktuellen Marktsituation und Einblicken in Praxisbeispiele aus unseren Testhaushalten, bestand die Möglichkeit verschiedene Smart Home Systeme und Komponenten auszuprobieren und zu vergleichen. Aktuell sind die Smart Home Lösungen Home Control, Qivicon und HomeMatic mit Sensoren und Aktoren unterschiedlicher Hersteller verbaut. Darüber hinaus werden auch die im Projekt neu entwickelten Konzepte vorgestellt.

Der Showroom soll als anbieterunabhängige, neutrale Anlauf- und Beratungsstelle für interessierte kleine und mittlere Unternehmen des Smart Home Marktes oder die, die zukünftig in den Markt mit Produkten und Dienstleistungen eintreten wollen, etabliert werden. Diese Dienstleistung soll als Teil der im Projekt SmartLive entwickelten Living Lab as a Service-Strategie etabliert werden. Der Termin mit den Stadtwerken war ein erster Praxistest.

Im Anschluss an die Besichtigung des Showrooms fand an ein Workshop zum Thema „Smart Home: Dienstleistungen und Geschäftsmodelle für Stadtwerke“ statt. Hier wurden Potenzial und Herausforderungen für Smart Home aus Sicht von Stadtwerken diskutiert.

Showroom

Showroom2

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